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Co-Extrusionsfolie vs. Laminatfolie: Warum Co-Extrusionsfolie die bessere Wahl für Lebensmittelverpackungen ist

27.04.2026

Mit Blick auf das Jahr 2026 hat die globale Lebensmittelverpackungsindustrie eine neue Ära eingeläutet, die durch lösungsmittelfreie Produktion, hohe Barriereeigenschaften, Recyclingfähigkeit und die Einhaltung strengerer Vorschriften gekennzeichnet ist. Länder wie die EU, die USA, Japan und Südkorea verschärfen die Grenzwerte für die Migration von Stoffen aus Lebensmittelkontaktmaterialien. Die Eigenschaften von Verpackungsmaterialien beeinflussen direkt die Haltbarkeit, die Sicherheit und die Markenintegrität von Lebensmitteln. Derzeit sind die beiden am weitesten verbreiteten Verpackungsfolientechnologien die Coextrusion und die Laminatfolie. Beide weisen spezifische Vorteile auf, Coextrusionsfolien werden zunehmend zur bevorzugten Option für Lebensmittelunternehmen, insbesondere wenn es darum geht, die anspruchsvollen Anforderungen an Lebensmittelverpackungen zu erfüllen, bei denen Hygiene, Sicherheit, Funktionalität und Kosteneffizienz Priorität haben müssen.

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1. Wesentliche Unterschiede in den Fertigungsprozessen

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Der Kernunterschied zwischen Coextrusionsfolien Bei Laminatfolien liegt die Ursache in ihren Herstellungsverfahren, die sich direkt auf die Sicherheit und Stabilität der Verpackung auswirken.

Coextrusionsfolien Sie werden hergestellt, indem mehrere lebensmittelgeeignete Kunststoffe wie PE, PA und EVOH gleichzeitig durch mehrere Extruder geführt werden. Diese Kunststoffe werden anschließend geschmolzen und in einem Schritt zu einer mehrschichtigen Struktur koextrudiert. Die Schichten verbinden sich durch Wärmeverschmelzung ohne den Einsatz von Klebstoffen, Lösungsmitteln oder Beschichtungen. Die Folie wird mittels Luftkühlung von oben schnell abgekühlt, was eine gleichmäßige Dicke, höhere Transparenz und bessere Heißsiegelfähigkeit gewährleistet. Dieses Verfahren eliminiert die mit Klebstoffschichten verbundenen Sicherheitsrisiken und sorgt für ein qualitativ hochwertigeres und gleichmäßigeres Produkt.

Laminatfolien hingegen werden typischerweise mit trockenen oder lösungsmittelfreien Laminierverfahren hergestellt. Diese umfassen die Folienbildung, das Auftragen des Klebstoffs, die Laminierung und die Aushärtung. Die einzelnen Schichten werden mittels eines Klebstoffsystems verbunden, was Risiken wie die Migration von Additiven, Delamination und instabile Heißsiegelverbindungen bergen kann, insbesondere unter hohen Temperaturen, hohem Ölgehalt oder bei langer Lagerung. Daher eignen sich Laminatfolien weniger für die Verpackung hochwertiger Lebensmittel, die eine Langzeitstabilität erfordern.

Materialtechnisch gesehen verwenden Coextrusionsfolien ausschließlich lebensmittelechte Kunststoffe, was eine reinere und gleichmäßigere Zusammensetzung gewährleistet und die Einhaltung globaler Lebensmittelsicherheitsstandards erleichtert. Laminatfolien hingegen können Materialien wie Kunststoffe, Metallfolien und Textilien kombinieren und ermöglichen so eine größere Vielfalt an Kombinationsmöglichkeiten. Diese Mehrkomponentenstrukturen und Klebeschichten können jedoch das Risiko von Lebensmittelsicherheitsproblemen deutlich erhöhen, weshalb Laminatfolien besser für Anwendungen außerhalb des Lebensmittelbereichs geeignet sind.

2. Sicherheit und Einhaltung gesetzlicher Vorschriften

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Die Sicherheit von Lebensmittelverpackungen ist von größter Wichtigkeit, insbesondere bei Produkten, die für den Export bestimmt sind. Coextrudierte Folie, das ein reines Harzsystem verwendet, enthält keine Klebstoffschichten oder Lösungsmittelrückstände.

Diese Folien erfüllen oder übertreffen die in Verordnungen wie der EU (EU 10/2011 & (EU) 2023/2032), FDA 21 CFR für Lebensmittelkontaktmaterialien in den USA und den chinesischen Normen GB 4806.7-2016 festgelegten Migrationsgrenzwerte. coextrudierte Folie Besonders geeignet für die Verpackung empfindlicher Lebensmittel, darunter Produkte, die bei hohen Temperaturen erhitzt werden, Fleisch, Milchprodukte und Säuglingsnahrung. Für den Export von Lebensmitteln gelten Coextrusionsfolien als „Sicherheitsgarantie“ und bieten Sicherheit beim Zugang zu internationalen Märkten.

Laminatfolien bergen aufgrund der Klebstoffschichten ein erhöhtes Risiko der Migration kleiner Moleküle unter Bedingungen hoher Temperaturen, Ölkontakt und längerer Lagerung. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sie bei strengen europäischen und amerikanischen Kontrollen durchfallen, was potenziell zu Problemen bei der Zollabfertigung, Produktrückrufen und einer Beeinträchtigung des Markenimages führen kann.

3. 7-lagige/9-lagige Coextrusionsfolie: Überlegene Leistung

Dank seiner 7- und 9-lagigen Mehrschichtstrukturen und des fortschrittlichen Abwärtsluftkühlungsverfahrens, coextrudierte Mehrschichtfolie Sie bieten überragende Leistung in Schlüsselbereichen wie Barriereeigenschaften, Zähigkeit, Hochtemperaturbeständigkeit und Vakuumverträglichkeit. Coextrusionsfolien verwenden EVOH als Barriereschicht und PA als Verstärkungsschicht und gewährleisten so eine Sauerstoffdurchlässigkeit von unter 0,5 cm³/(m²·24h·0,1MPa). Dies führt zu außergewöhnlichen Eigenschaften hinsichtlich Sauerstoff-, Feuchtigkeits- und Aromaerhaltung sowie Korrosionsschutz und verlängert die Haltbarkeit von Lebensmitteln um das Zwei- bis Fünffache. Daher sind Coextrusionsfolien die ideale Wahl für Frischwaren, Fertiggerichte, Saucen und andere Produkte, die lange frisch bleiben müssen.

Darüber hinaus bieten Coextrusionsfolien eine hervorragende Haltbarkeit, einschließlich Beständigkeit gegen Abrieb, Durchstoßen und Stöße. Bei der Verpackung von Fleisch mit Knochen, Meeresfrüchten oder Tiefkühlkost sind Coextrusionsfolien weniger anfällig für Beschädigungen oder Auslaufen während des Transports, wodurch Verluste in der Lieferkette reduziert werden.

Im Hinblick auf hohe Temperaturen widerstehen 7- und 9-lagige Coextrusionsfolien Sterilisationstemperaturen von 100 °C bis 121 °C ohne Delamination, Verformung oder Trennung. Dadurch eignen sie sich ideal als Verpackungsmaterial für Produkte wie marinierte Lebensmittel, weiche Konserven und Fertiggerichte. Darüber hinaus entspricht die reine Harzstruktur der Coextrusionsfolien den EU-Recyclingrichtlinien. Dies eliminiert die Problematik der Materialtrennung und gewährleistet ein kohlenstoffarmes, umweltfreundliches Produkt, das die Wettbewerbsfähigkeit von Exportgütern steigert.

4. Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Frage 1: Laminatfolien können aufgrund ihrer hohen Barriereeigenschaften ebenfalls EVOH verwenden. Wie verhält sich dies im Vergleich zur EVOH-Barriere in Coextrusionsfolien? Welche ist zuverlässiger?
Sowohl bei Coextrusions- als auch bei Laminatfolien kann EVOH als Barrierematerial verwendet werden, die Verbindungsmethoden unterscheiden sich jedoch deutlich. coextrudierte FolienDie EVOH-Schicht wird während des Extrusionsprozesses direkt und spaltfrei mit angrenzenden PA- oder PE-Schichten verbunden. Dies führt zu einer stärkeren, gleichmäßigeren Verbindung mit geringerer Delaminationsneigung. Bei Laminatfolien wird die EVOH-Schicht üblicherweise vorgeformt und mit Klebstoffen an andere Schichten geklebt, wodurch zwei Klebeflächen entstehen. Unter hoher Luftfeuchtigkeit und Temperatur können diese Klebstoffe mit der Zeit zersetzen und zu einer Trennung der Schichten führen. Daher… coextrudierte Kunststofffolie bietet eine stabilere und zuverlässigere Lösung für die Langzeitlagerung und extreme Bedingungen.
Frage 2: Bedeutet die Tatsache, dass bei Co-Extrusionsfolien keine Klebstoffe verwendet werden, dass alle Co-Extrusionsfolien absolut sicher sind?
Obwohl bei Coextrusionsfolien keine Klebstoffe verwendet werden und somit das Risiko von Lösungsmittelrückständen entfällt, sind nicht alle Coextrusionsfolien automatisch lebensmittelgeeignet. Jedes in Coextrusionsfolien verwendete Harz muss den Vorschriften für Lebensmittelkontakt entsprechen, um sicherzustellen, dass keine recycelten Materialien in Industriequalität, schädliche Schwermetalle oder toxische Zusatzstoffe verwendet werden.
Frage 3: Wie unterscheidet sich die Abwärtskühlung mit Wasser bei der Co-Extrusion von der herkömmlichen Aufwärtskühlung mit Luft?
Die Kühlung der Folie mit Wasser von oben kühlt die Folie schnell und gleichmäßig ab und bietet gegenüber der herkömmlichen Luftkühlung von oben mehrere Vorteile. Erstens ist die Kühlgeschwindigkeit höher, was zu weniger Kristallisationspunkten und einer höheren Folientransparenz führt. Dadurch wird der Verpackungsinhalt besser sichtbar. Zweitens ist die Dickentoleranz deutlich geringer (üblicherweise innerhalb von ±5 %), wodurch Schwachstellen durch ungleichmäßige Dicke reduziert und die Reißfestigkeit verbessert wird. Schließlich ist die Haftung zwischen den Schichten gleichmäßiger, insbesondere bei Materialien wie PA und EVOH, die empfindlich auf die Kühlgeschwindigkeit reagieren. Dies gewährleistet optimale Barriere- und mechanische Eigenschaften. Dadurch sind Coextrusionsfolien luftgekühlten Produkten hinsichtlich Durchstoßfestigkeit, Transparenz und Gesamtleistung überlegen, insbesondere bei hochwertigen Lebensmittelverpackungen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Hauptunterschied zwischen coextrudierte Barrierefolien Bei Laminatfolien liegt der Unterschied in der Wahl des Herstellungsverfahrens: „Integriertes Spritzgießen“ versus „Mehrkomponentenverklebung“. Für Lebensmittelverpackungen, bei denen Sicherheit oberste Priorität hat, bieten Coextrusionsfolien aufgrund ihrer klebstoff- und lösungsmittelfreien Struktur erhebliche Vorteile. Ihr mehrschichtiger Aufbau in Kombination mit fortschrittlichen Produktionstechniken sorgt für hervorragende Barriereeigenschaften, Durchstoßfestigkeit und Temperaturbeständigkeit. Dadurch sind Coextrusionsfolien eine zuverlässige Alternative zu den meisten Laminatfolienanwendungen. Darüber hinaus zeichnen sich Coextrusionsfolien durch Kosteneffizienz und Umweltverträglichkeit aus. Für Unternehmen, die sichere, effiziente und nachhaltige Lebensmittelverpackungslösungen suchen, sind Coextrusionsfolien zweifellos die bessere Wahl.