Vorschau auf das „Anwendungsseminarforum“ der CHINAPLAS 2026: Wie können Lebensmittelverpackungsfolienhersteller in Zusammenarbeit mit Marken Innovationen vorantreiben?
Am 23. April 2026 findet im Nationalen Ausstellungs- und Kongresszentrum in Shanghai eine zum Nachdenken anregende Veranstaltung statt, die sich mit den Zukunftstrends der Lebensmittelverpackungsindustrie auseinandersetzt.
Dieses Forum spiegelt einen wichtigen Branchenwandel wider: Die Verpackungsentscheidungen von Lebensmittelmarken wandeln sich von reinen Kaufentscheidungen zu strategischen Entscheidungen. Fragen wie die Erfüllung von ESG-Zielen (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung), die Recyclingfähigkeit der Verpackungen und die Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks sind für Marken nicht mehr nur interne Überlegungen. Diese Aspekte hängen zunehmend von der technischen Unterstützung durch Verpackungsfolienhersteller ab. Die Zusammenarbeit dieser Hersteller mit Markeninhabern zur Förderung von Innovationen wird entscheidend für die Wettbewerbsdynamik der Branche sein.
1. ESG-Ziele für Marken: Von der „passiven Einhaltung“ zur „aktiven Weiterentwicklung“
1.1 Die konkrete Umsetzung von ESG-Verpflichtungen durch Marken
Angetrieben durch die globalen Bestrebungen hin zu einer Kreislaufwirtschaft und der „Dual-Carbon“-Strategie entwickeln sich die ESG-Verpflichtungen der Lebensmittel- und Getränkeindustrie von ambitionierten Zielen zu verbindlichen Anforderungen. So hat sich beispielsweise Unilever verpflichtet, den Einsatz von neuem Kunststoff bis 2025 um 50 % zu reduzieren; PepsiCo plant, den Anteil an Recyclingmaterialien in seinen Verpackungen bis 2030 auf 50 % zu erhöhen; Nestlé hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2025 über 95 % seiner Verpackungen recycelbar zu machen. Um diese ambitionierten Ziele zu erreichen, ist die Zusammenarbeit entlang der gesamten Verpackungslieferkette unerlässlich.
Diese Ziele können die Marken nicht allein erreichen. Sie benötigen Zusammenarbeit und Innovation entlang der gesamten Wertschöpfungskette für Verpackungen. Wie Chen Yili, Chief Sustainability Officer bei Baijia Plastics, betonte: „ESG sollte nicht nur eine Voraussetzung oder ein Zwischenschritt zur Einhaltung von Vorschriften sein, sondern der entscheidende Wettbewerbsvorteil, der Unternehmen hilft, sich in Konjunkturzyklen zu behaupten.“
1.2 Die Rolle der Verpackungsfolienhersteller in der Zusammenarbeit
Angesichts des zunehmenden ESG-Drucks seitens der Marken LebensmittelverpackungsfolieUnternehmen müssen von einer „reaktiven“ Rolle zu einer „aktiven Befähigung“ übergehen. Das bedeutet, dass Lieferanten über das Angebot von Standardprodukten hinausgehen und eng mit Markeninhabern zusammenarbeiten müssen, um gemeinsam Verpackungslösungen zu entwickeln, die mit den Nachhaltigkeitszielen übereinstimmen.
Beim „Anwendungsseminarforum“ während CHINAPLAS 2026Mehrere führende Unternehmen werden erfolgreiche Kooperationsprojekte mit Markeninhabern präsentieren und damit eine durchgängige Partnerschaft von der Materialforschung und -entwicklung bis zur finalen Anwendung demonstrieren.
2. Die Nachfrage nach Leichtbauverpackungen: „Dünner ohne Leistungseinbußen“ dank Hochbarrierefolien
2.1 Markenerwartungen an Leichtbauverpackungen
Für Lebensmittelmarken bietet leichte Verpackung zwei entscheidende Vorteile: geringere Rohstoffkosten und eine kleinere CO₂-Bilanz. Allerdings darf die Frische der Lebensmittel durch leichte Verpackungen nicht beeinträchtigt werden – Lebensmittelabfälle tragen weitaus stärker zu den CO₂-Emissionen bei als das Verpackungsmaterial selbst.
Nehmen wir beispielsweise die Mineralwasserbranche: Einzelhändler wie Sam’s Club und Hema führten etikettenfreie PET-Wasserflaschen ein und reduzierten so den Plastikverbrauch um über 34 Tonnen jährlich und die CO₂-Emissionen um etwa 200 Tonnen. Dieses Beispiel zeigt, dass Leichtbauverpackungen nicht nur eine technische Herausforderung darstellen, sondern auch ein wichtiger Bestandteil des Markenversprechens sind.
2.2 Der Vorteil dünnerer PVDC-Hochbarriereschichten
Im Bereich der Hochbarriereverpackungen wird PVDC (PolyvinylidenchloridPVDC-Folien haben ein bemerkenswertes Potenzial zur Materialreduzierung ohne Leistungseinbußen gezeigt und sind damit zu einer Kerntechnologie für Leichtbauverpackungen geworden. Als eines der drei weltweit führenden Hochbarrierematerialien bietet PVDC eine deutlich geringere Sauerstoffdurchlässigkeit als herkömmliche Verpackungsmaterialien und bleibt auch in Umgebungen mit hoher Luftfeuchtigkeit stabil. PVDC Als Barriereschicht können Mehrschichtfilme Barriereeigenschaften erzielen, die denen wesentlich dickerer Materialien entsprechen, und dabei eine Dicke von nur 2-3 Mikrometern beibehalten.
Dies ermöglicht es Marken, den Verpackungsmaterialverbrauch deutlich zu reduzieren, ohne die Lebensmittelsicherheit zu beeinträchtigen. Für Lebensmittelmarken bedeutet dies nicht nur direkte Einsparungen bei den Rohstoffkosten (die sich jährlich auf mehrere Tonnen Material summieren können), sondern auch einen signifikanten Beitrag zur Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks. Betrachtet man den gesamten Lebenszyklus, so führt die Reduzierung des Verpackungsmaterials zu einer CO₂-Einsparung, die die potenziellen Mehrkosten der Verpackung selbst bei Weitem übersteigt.
3. Der Trend zur Etikettenfreiheit: Vom „Behälter“ zum „Markenwert“
3.1 Markttreiber hinter dem Trend zu etikettenfreien Produkten
Seit 2025 hat der Trend zu etikettenfreien Getränken auf dem heimischen Markt deutlich an Bedeutung gewonnen. Einzelhändler wie Sam's Club und Hema haben etikettenfreies PET-Wasser in Flaschen eingeführt, und der Absatz von Hemas etikettenfreiem Wasser stieg innerhalb von nur sechs Monaten um 246 %. Besonders jüngere Konsumenten nehmen den Trend gut an: 67 % derjenigen, die etikettenfreies Wasser regelmäßig kaufen, gehören der Generation der nach 1990 Geborenen an.
Die beiden Hauptgründe für diesen Trend sind: erstens Umweltaspekte – durch das Entfernen von Etiketten wird der Plastikverbrauch reduziert und der Recyclingprozess vereinfacht, da das Entfernen der Etiketten entfällt; und zweitens der Markenwert – wenn Verbraucher ein Produkt auch ohne farbige Etiketten erkennen und kaufen können, spiegelt dies eine tiefere Verbindung zur Marke wider.
3.2 Die Rolle von Verpackungsfolienherstellern bei der Unterstützung etikettenfreier Verpackungen
Mit dem wachsenden Trend zu etikettenfreien Verpackungen können Verpackungsfolienhersteller in zwei Bereichen eine entscheidende Rolle spielen:
Optimierung der Kompatibilität mit Lasermarkierung: Etikettenfreie Verpackungen nutzen typischerweise Lasermarkierung, um Produktinformationen auf die Flasche oder Folie zu gravieren. Die Ergebnisse der Lasermarkierung können jedoch je nach Material stark variieren – manche Materialien bieten möglicherweise nicht genügend Kontrast für eine gute Lesbarkeit, während andere die Barriereschicht beschädigen könnten. VerpackungsfolieUnternehmen können mit Herstellern von Laseranlagen zusammenarbeiten, um für die Lasermarkierung optimierte Folien zu entwickeln. Anpassungen der Oberflächenenergie und die Zugabe laserempfindlicher Additive gewährleisten eine klare Markierung bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Barrierewirkung.
Recyclingfähige Verpackungen aus einem einzigen Material: Der Vorteil etikettenfreier Verpackungen liegt in der Vereinfachung des Recyclingprozesses. Besteht die Verpackung jedoch weiterhin aus einem mehrschichtigen Verbundmaterial, wird der Zweck des Etikettenverzichts untergraben. Verpackungsfolienhersteller können aus Polyethylen oder Polypropylen Verpackungen aus einem einzigen Material entwickeln, die sowohl Barrierewirkung als auch Recyclingfähigkeit gewährleisten. Beispielsweise haben ExxonMobil und Lida Packaging gemeinsam das „Single-Material Packaging Lab“ gegründet und erfolgreich vollständig aus Polyethylen hergestellte Verpackungen kommerzialisiert, die die Recyclingfähigkeit auf über 90 % steigern.
4. FAQ: Häufig gestellte Fragen zur kollaborativen Innovation zwischen Herstellern von Lebensmittelverpackungsfolien und Markeninhabern
F: Wie können Hochbarrierefolien so konstruiert werden, dass sie recycelbar sind und gleichzeitig ihre Frische bewahren?
A: Dies ist eine branchenweite Herausforderung, doch wurden in den letzten Jahren bedeutende Fortschritte erzielt. Es gibt drei wesentliche technische Lösungsansätze:
Ein-Material-Design:Durch die Verwendung von Polyethylen oder Polypropylen als einzigem Material lassen sich Verpackungen recycelbar gestalten, ohne die Barrierewirkung zu beeinträchtigen. Die Zusammenarbeit von ExxonMobil und Lida Packaging hat gezeigt, dass durch Materialmodifikationen und Optimierung des Schichtaufbaus Barrierebeutel aus nur einem Material eine ähnliche Leistung wie herkömmliche mehrschichtige Verbundfolien erzielen können.
Trennbarkeit von Mehrschichtstrukturen: Durch die Entwicklung von Mehrschichtfolien mit vorgeformten Trenngrenzflächen können verschiedene Materialien während des Recyclingprozesses mithilfe spezifischer Techniken getrennt werden.
Chemische Recyclingtechnologie: Bei PVDC-Mehrschichtverbunden können chemische Recyclingverfahren wie Vergasung oder Alkoholyse die Folien in Monomere oder Basischemikalien zerlegen, die dann wieder in den Produktionskreislauf eingeschleust werden können. Untersuchungen von Shisoco aus dem Jahr 2025 bestätigten, dass PVDC-haltige Mehrschichtstrukturen in Standard-PE-Abfallströmen vollständig recycelbar sind. Als führender Hersteller von PVDC-HochbarrierefilmeIhr Unternehmen arbeitet mit nachgelagerten Kunden zusammen, um die Kommerzialisierung dieser Technologien voranzutreiben.
Am 23. April 2026 findet im Rahmen der CHINAPLAS 2026 das „2026 Plastic Packaging Green Development Technology Innovation Forum“ statt. Branchenführer von Verpackungsfolienherstellern, Lebensmittelmarken und Recyclingorganisationen werden sich treffen, um unter dem Motto „Intelligenter Kunststoff für die Zukunft, grüne Innovation für Wertschöpfung“ die Wege gemeinsamer Innovation in der Verpackungsindustrie zu erkunden.
Für LebensmittelverpackungsfolieUnternehmen bietet dieses Forum eine Plattform für ausführliche Gespräche mit Markeninhabern und eine einzigartige Gelegenheit, die gesamte Wertschöpfungskette von „Materialien bis hin zu Anwendungen“ zu präsentieren. Egal, ob Sie sich auf Folgendes konzentrieren hochbarriere PVDC-Film Ob es um Technologien zur Materialverdünnung, bahnbrechende Entwicklungen im Bereich recyclingfähiger Designs oder Innovationen bei etikettenfreien Verpackungen geht – hier können Sie lernen, sich vernetzen und den Wandel in der Branche vorantreiben.











